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Italien


Einwohner: Nach der Zählung von 2005 leben in Italien 58.4 Mio. Menschen, die Bevölkerungsdichte beträgt 194 pro km⊃2;

Hauptstadt: Rom mit 2.6 Mio. Einwohnern, Großraum: ca. 3.6 Millionen

Sprache: Italienisch ist Staatssprache.

Fläche: Mit 301.338 km⊃2; nimmt Italien in der europäischen Rangordnung Platz zehn ein.


Seinem Traumziel schon ganz nahe ist, wer Brenner oder Gotthard hinter sich gelassen hat und nun die Alpensüdseite durchfährt, um in Südtirol,vorbei an romantischen Burgen, durch Weinberge und Obstgärten zu wandern oder auf dem Gardasee zu segeln. Die meisten Sonnenhungrige zieht es ohne Zwischenstopp an den „Teutonengrill“, die kilometerlangen Sandstrände an der Adria (davon nicht wenige Abschnitte fest in deutscher Hand) mit den so beliebten wie verschrieenen Vergnügungshochburgen Rimini, Cattolica, Riccione oder Cesenatico.

Die meisten Reisenden meiden die großen Städte der Padania (Poebene), einer der fruchtbarsten und wirtschaftlich aktivsten Regionen Italiens.

Parma (Dom und Baptisterium, aber auch authentische Mitbringsel wie Parmaschinken und Parmesan) auch einen längeren Aufenthalt.

Verona mit seiner klassischen Liebestragödie „Romeo und Julia“ wohl für alle Zeiten berühmt gemacht hat.

Nur noch ein Katzensprung ist es bis Venedig, der Lagunenstadt, erbaut auf 118 eng beieinander liegenden Inseln, die durch mehr als 400 Brücken über den 177 Kanälen miteinander verbunden sind. Man hat die Gebäude auf Pfahlroste und Kalksteinfundamente gestellt und die bange Frage lautet, wie lange noch hält der Unterbau?

Von der Adria durch die typischen Hügellandschaften der Toskana zu den Perlen dieser Region! Allen voran Florenz, Geburtsort der Renaissance und Ausgangspunkt einer Entwicklung, die das moderne Europa hervorbrachte, illustre Wirkungsstätte großer Persönlichkeiten wie Dante Alighieri, den Medicis, Brunelleschi, da Vinci, Botticelli, Michelangelo. Eine herrlich am Arno gelegene Stadt voller Prachtbauten wie dem Dom mit der gewaltigen achtteiligen Kuppel oder dem alten Regierungssitz Palazzo Vecchio und weltberühmten Museen wie der Gemäldesammlung im Palazzo degli Uffizi.

Pisa, ein weiteres „Muß“ für Italienreisende, denen die großen Sehenswürdigkeiten der Stadt rund um den zu Recht so genanten Campo dei Miracoli (Platz der Wunder) präsentiert werden: der Dom Santa Maria Assunta und sein freistehender Glockenturm (Campanile), besser bekannt als „Schiefer Turm von Pisa“

Rom, das vollständigste Freilichtmuseum der Antike und der Renaissance, Heimat des Vatikans und einst Mittelpunkt eines riesigen Reiches auf drei Kontinenten. Unabdingbar: Kolosseum und Forum Romanum, Capitol und Petersdom, Pantheon und Sixtinische Kapelle –

Nach Sardinien übersetzen kann man von Civitavecchia oder Ostia. Die meisten Besucher kommen wegen der herrlichen weißen Strände und der kristallklaren See und darauf sind die Sarden zu Recht stolz.

Neapel leidet nicht über alle Maßen an seinem widersprüchlichen Ruf, eine Stadt der Lebensfreude, Freundlichkeit, des Phantasiereichtums zu sein, brutal konterkariert von sozialem Elend, Korruption, organisiertem Verbrechen.

Gegenüber, am Adriatischen Meer, wurden an den schönen Sand-/Kiesstränden der Region Apulien neue Ziele für Sonnenhungrige erschlossen. Auch an Italiens „Stiefelspitze“, der Region Kalabrien, hat der Badetourismus fernab der altbekannten Sommerziele neue, ansprechende Resorts geschaffen wie etwa Diamante oder das quirlige Tropea und die als schönstes Strand- und Küstengebiet Kalabriens gepriesene Gegend von Capo Vaticano.

Als größte Insel im Mittelmeer zog Sizilien immer wieder Invasoren an und war zugleich Schmelztiegel der mediterranen Kulturen. Griechen und Römer haben ihre Spuren hinterlassen und nach ihnen Araber, Normannen, Staufer. Den griechischen Tempeln und Theatern, römischen Fresken, staufischen Burgen und so geschichtsträchtigen Orten wie Palermo, Taormina, Syrakus, Catania stehen freilich die Attraktionen von Natur und Landschaft in nichts nach. Herausragend im wahrsten Sinne des Wortes: der Ätna, Europas höchster aktiver Vulkan.

Quelle : www.schwarzaufweiss.de