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Schweiz

Einwohner: 7,1 Millionen, das sind 172 pro Quadratkilometer. Weil große Teile des Landes unbewohnbare oder geschützte Bergwildnis sind, konzentrieren sich die Menschen im Unterland.
Hauptstadt: Bern.
Sprachen: Zwei Drittel der Bewohner sind deutschsprachig, zwanzig Prozent sprechen französisch, acht Prozent italienisch. Nur einer von hundert kann rätoromanisch, und doch gilt auch diese Sprache als eine der vier offiziellen Landessprachen.

Die Altstadt von Bern ist UNESCO-Weltkulturerbe. Sechs Kilometer lang sind insgesamt die Arkadengänge innerhalb der harmonischen mittelalterlichen Architektur. Drumherum fließt in malerischer Schleife die Aare, und mit deren rasender Strömung kann man sich im Marzili-Bad treiben lassen - die aufregendste Abkühlung seit der Erfindung des Schwimmbads.

Zürich gilt als Bankenstadt, und in der Bahnhofstraße stehen tatsächlich die unerschütterlichen Festungen des soliden Reichtums.

In der Zentralschweiz steht der Ur-Berg des Schweizer Tourismus: die Rigi. Leicht erklimmbar, standen von Goethe bis Bismarck alle Prominenten des 19. Jahrhunderts auf dem Gipfel, um den sagenhaften Sonnenaufgang zu genießen. Dort erhebt man sich auch heute noch leichten Herzens über den Vierwaldstättersee und Luzern.

Die Ostschweiz lebt vom Rhein und vom Bodensee und gibt sich touristisch bescheiden.

Graubünden allein besitzt 462 Dreitausender. Und mittendrin die Nobeladressen St. Moritz, Davos, Arosa sowie die heimeligen Dörfer des Engadin.

Wer eine Villa im Tessin besitzt, gilt schon seit jeher als Inbegriff des Privilegierten. Doch der italienische Teil der Schweiz ist auch für den gewöhnlichen Touristen zugänglich: Das milde Klima von Lugano ist sprichwörtlich; Locarno, Bellinzona, Ascona und Chiasso sind die Vorboten Italiens.

Basel, Rhein, Dreiländereck. Kein Wunder, daß die Industriestadt inzwischen zu einem europäischen Brennpunkt geworden ist. Die Kunst- und Theater-Szene genießt höchste Aufmerksamkeit und Anerkennung, die Fastnacht ist geradezu legendär.

Die Mittelgebirgslandschaft des Jura kommt beinahe unschweizerisch daher. Eine willkommene Erholung vom Monumentalen der Alpengipfel. Und doch ist auch hier die klassische Schweiz präsent, denn der Jura ist die Heimat der Uhrmacherkunst.

Quelle : www.schwarzaufweiss.de