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Potosi - Sucre - Santa Cruz - Villa Tunari

In Sucre haben wir im empfehlenswerten Hostal Pachamama übernachtet. Saubere Zimmer mit Bad, zentrumsnah für günstige 65 Bolivianos. (10 Fr.)

Sucre ist eine sehr schöne Stadt mit vielen gut erhaltenen Kolonialgebäuden. (UNESCO-Weltkulturerbe)

Tags darauf wartete man sich fast drei Stunden durch den bolivianischen Papierkrieg, um das Visum zu verlängern. In Uyuni hätte es fünf Minuten gedauert. Irgendwie macht unsere Aussenministerin einen schlechten Job. Für die Millionen an Entwicklungshilfe, die die Schweiz an Bolivien bezahlt, erhält man als Schweizer nur einen Monat Verlängerung. Und als Zugabe bezahlt man erst noch 165 Bolivianos. Franzosen und Spanier (!) erhalten 3 Monate für 10 Bolivianos. Schäm dich, Micheline Calmy-Rey.........

Am Sonntag haben wir mit dem Taxi einen Ausflug zum Markt von Taranbuco gemacht. Man schleppt jetzt wieder etwas mehr Souvenirs mit sich rum..........

Nach vier Tagen zogen wir dann weiter Richtung Santa Cruz. Wir übernachteten an der Tankstelle bei Aiquile. Am nächsten Tag "erduldenten" wir dann die extramiese Piste Richtung Osten.

In Samaipata liessen wir es uns dann 5 Tage gut gehen. Wir übernachteten auf der Finca "La Vispera" und grillten mal wieder. sehr guter Camping, einfach etwas teuer. (10 Dollares)

Wir besichtigten das "El Fuerte de Samaipata". Es ist wahrscheinlich ein präinkaischer Kultplatz, der auch als Festung gedient haben könnte.

Auf der Fahrt nach Santa Cruz kann man noch die Cuevas besichtigen. Es sind drei bis zu 20m hohe Wasserfälle inmitten einer schönen Landschaft.

Wir fuhren dann bis Santa Cruz und übernachteten gratis auf dem sehr schönen Areal des Automobilclubs Bolivia.

Ab Santa Cruz hiess es dann "Welcome to the Jungle". Die Strasse führt am Rand des Amazonas vorbei. Die Temperatur und Luftfeuchtigkeit tendierte ins Unangenehme. Wir übernachteten in Buena Vista und wollten eigentlich den Nationalpark "Amboro" besuchen. Aber da man nur geführt reinkommt und Hunde auch nicht willkommen sind, gings dann unverrichteter Dinge weiter nach Villa Tunari. Der Urwaldort liegt auf bescheidenen 230 m.ü.M. und das Schwitzen ging in die nächste Runde......
Wir besuchten die Auswilderungsstation im Parque Mancha. Dort werden Zirkustiere und Tiere aus Privathaltung aufgenommen und wenn möglich wieder ausgewildert.

Nach zwei Tagen in einem schönen Cabaña gings weiter nach Cochabamba. Die Strasse geht steil bergauf, 15 km sind nicht geteert. Dort stauen sich die LKW aus unerfindlichen Gründen. Wir standen 1 Stunde und zirkelten uns dann durch die stehenden Lastwagen. Für die 150 km von Villa Tunari nach Cochabamba brauchten wir glatte 6 Stunden.

Wir übernachteten im empfehlenswerten Hotel "Casa Campestre". Sehr schöne Anlage mit Pool und gutem und günstigem Restaurant.

 

Potosi mit Cerro Rico

 

Sucre

 

Marktfrau in Tarambuco

 

Marktfrau in Tarambuco

 

Markt Tarambuco

 

Fuerte Samaipata


 

Fuerte Samaipata


 

Cuevas Samaipata

 

bei Buena Vista

 

Mann mit Affe im Parque Mancha, Villa Tunari

 

Parque Mancha, Villa Tunari

 

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