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Cochabamba - La Paz

In Cochabamba trennten wir uns mit einem lachenden und weinenden Auge von Gabi+Erich. Sie fuhren Richtung Brasilien, wir Richtung La Paz. Es war eine schöne Zeit. Hasta luego y suerte!!!

Am 21. Mai sind wir mal wieder etwas länger im Auto gesessen und haben die 400 km von Cochabamba nach La Paz gefressen. Kilometermässig zwar nichts Berauschendes, aber mit den vielen Lastwagen und dem 4500m Pass dazwischen, dauerte es dann doch fast 8 Stunden. So kam man dann etwas müde in La Paz an. Da wartete dann noch das Dessert. Suchen des Hotel Oberland mit dem doch etwas nervig, mühsam, chaotischen Verkehr in La Paz.

Ist aber ein voll beeindruckendes Erlebnis, wenn man von El Alto in den Talkessel hinuntersticht. Schon cool diese Stadt. Die Häuser sind richtiggehend an die Hänge geklebt. Die "Armen" hausen oben und die "Reichen" residieren unten.

Das Hotel hat man dann dank GPS reeeelativ gut gefunden. Dort gabs dann ein Wiedersehen mit Manu, Corinne und den zwei Kids. Das Wiedersehen wurde mit einem Fondue aus der Queseria Suiza gefeiert. Seeeehr lecker!!
In unserer Kabine kann man sogar zu sechst Fondue essen.........

Tags darauf telefonierten wir mit Ernesto Hug und machten für den nächsten Tag einen Termin für den Service am Landy aus. Macht das mal in der Schweiz.......... Morgen schon???????

Am nächsten Morgen kämpften wir uns durch den Berufsverkehr zur Werkstatt von Ernesto Hug. Zuerst haben wir das Chassis auch an der Innenseite mit zünftig Metall verstärken lassen. Dann wurde das Oeuteli obergründlich gereinigt. (2.5 Stunden!!!!) Man kann jetzt vom Chassis essen....... In den folgenden zwei Tagen wurden noch die Bremsbeläge und die Oele gewechselt.

Nochmal vielen Dank an die Oberluschen von Emil Frey AG in Bern-Liebefeld. Ihr seit die absoluten Repuestos-Versager! Vollnullen! Nichtskönner! Nicht nur, dass ihrs nicht geschafft habt, uns die abschliessbaren Radmuttern/Tankdeckel zu besorgen. Ihr Flaschen habt uns auch noch sackteure, aber natürlich falsche Bremsbeläge angedreht. Übrigens, Ernesto Hug schaffte das alles in 2 Tagen im Nicht-Landyland Bolivien, und alles richtig........ Aber immerhin habt ihr euch bei den Keilriemen nicht vertan. Oder haben etwa alle Landys die Gleichen?

Die Zeit, die der Landy in der Garage gestandet hat, haben wir für eine Erkundungstour durch La Paz genutzt. Wer uns kennt, weiss, dass wir etwas faul sind. Also liessen wir uns mit dem Taxi zur Plaza Riosinio chauffieren und flanierten dann gemütlich "hangabwärts" durch die Calle Jaen zur Plaza Murillo und zum Zaubermarkt. Dort werden getrocknete Embryos von Lamas/Alpakas verkauft. Es soll Glück bringen die Embryos ins Fundament seines Hauses einzubetonieren. Andere Länder, andere Sitten.......

Wir blieben dann noch 2 Tage im Hotel Oberland. Haben das Chassis mit Spezialfarbe angemalt (lassen wir nächstes Mal machen, mühsame Sache das....) und liessen uns vom hauseigenen Alpaka anspucken. Bisserl verhaltensgestört, aber da die ganze Zeit alleine nicht weiter verwunderlich.

Am Freitag trudelten dann noch Mario und Steffi (www.sindfort.com) mit ihrem Landy im Oberland ein. Sie haben gerade Besuch aus der Schweiz, Schwester Juliana und Monika. So wurde es dann wieder etwas eng in der Kabine..........

So blieben wir dann einen Tag länger als geplant und freuen uns auf ein Wiedersehen.


 

La Paz, Blick von El Alto

 

La Paz, Blick von El Alto

 

La Paz, Blick von El Alto

 

Im Süden von La Paz, mit Blick auf den Inti Illimani 6439 m.ü.M.

 

In La Paz

 

Calle Jaen in La Paz

 

Plaza Murillo mit Congreso Nacional

 

Plaza Murillo mit Catedral

 

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