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Canoa - Quito

Wir blieben bis am 19. September in Canoa. In der Hängematte "abhängen", baden und die Happy Hour geniessen war die Devise. Zwischendurch ausgedehnte Strandspaziergänge mit Josi. Vielmehr haben wir nicht gemacht. Aber manchmal muss man auch "Ferien von den Ferien" machen...........

Am 19. 9. konnten wir uns dann doch noch von der Strandidylle lösen und machten uns auf Richtung Quito. Dort kamen wir erst um 7 Uhr abends an. Wir suchten dann flockig 1 Stunde das Casa Helbling um festzustellen, dass der Miniaturinnenhof schon von "irgendwelchen" Schweizern mit weissem Landy besetzt war. Da sie nicht anwesend waren, wollte uns der nette Herr vom Hotel nicht reinlassen. Also gings dann weiter mit der Hotelsuche. Bisserl uncool Nachts in Quito rumzuirren. Hotels hats jede Menge, aber Camper oder Hundebesitzer sind nicht umbedingt willkommen. Um 10 Uhr abends wars dann geschafft. Als wir im Zimmer waren wollten sie uns zwar wegen Josi wieder rausschmeissen. Aber man sagte dann "No, mañana!". Dann war die Sache auch gegessen. Da Josi ja sooo eine Ruhige ist, durften wir dann sogar noch eine Nacht bleiben.

Am nächsten Tag gingen wir ins Internet, wo uns dann das Mail von Steffi und Mario von www.sindfort.com ins Auge sprang: "Hee, wo seid Ihr, wir sind im Casa Helbling in Quito. Wir könnten auf Josi aufpassen, wenn ihr nach Galapagos geht." Wir verabredeten uns für den Abend zum Asado im Casa Helbling. Da trafen wir dann auch Andrea und Martin von www.nichtswieweg.ch. Sie residieren schon seit 2 Wochen im Stundenhotel um die Ecke. Sie hatten gerade ihren "Pajarito" verkauft. Kann schon schmerzen einen V8-Landy herzugeben. Sie wollen jetzt backpackermässig Asien unsicher machen.

Es wurde dann eine feuchtfröhliche Nacht mit mehr oder weniger lecker F mit leisch. Ist halt Ecuador und nicht Argentinien. Oder vielleicht ist man auch einfach etwas verwöhnt.......

Tags darauf wechselten wir dann in den Innenhof des Casa Helbling und versuchten ein günstiges Angebot für Galapagos zu finden. Nach dem 6. Reisebüro entschieden wir uns für einen 8-Tagestrip mit dem Motorsegler "Free Enterprise". Kostet mit Flug und Eintritt mal kurz 1215 Dollares pro Person. Dadurch verkürzt sich unser Südamerikaaufenthalt wohl um einen Monat.........

Am 23. September sind wir mit Steffi und Mario zum Aequatordekmal 22 km nördlich von Quito gefahren. Das Denkmal an sich ist nicht unbedingt sehenswert, da es sich nicht einmal auf dem Aequator befindet. Beim Bau haben sie sich auf fehlerhafte französische Messungen aus dem 18. Jahrhundert verlassen. Der Aequator verläuft ausserhalb des Geländes. Wir besuchten anschliessend noch das sehenswerte "Museo de Sitio Inti Ñan", das sich auf dem Aequator befindet. Es werden verschiedene "Experimente" vorgeführt :

-- Man kann ein Ei auf einen Nagel stellen und es steht sogar.
-- Mit ausgebreiteten Armen und geschlossenen Augen ist es nicht möglich auf dem Aequator halbwegs normal zu gehen.
-- Man ist auch ziemlich kraftlos. Beim Armdrücken würde wohl eine Frau gegen einen Mann locker gewinnen, wenn Er auf dem Aequator ist und sie nicht.
-- Wasser läuft direkt auf dem Aequator durch einen Abfluss ab, ohne sich zu drehen.

Mit Steffi und Mario waren dann wieder einmal feuchtfröhliche Jassabende angesagt. Zum Glück verlernt man das nie. Das Jassen nicht das saufen.

In Quito haben wir unserem Landy mal wieder einen grossen Service gegönnt und erledigen die Blutentnahme für den "Nachweis auf Tollwut-Antikörper" bei Josi.

Am 3. Oktober gehts mit dem Flieger nach Galapagos.

 

Abendstimmung im Hotel Bambu, Canoa

 

Jaaaaaaaaaaaa, HAPPY HOUR!!!!!!!!

 

ds Aequator Sari, nur leider 200m daneben

 

aus miiis......

 

Aequatordenkmal bei Quito

 

bisserl Folklore

 

Am 23. September steht die Sonne senkrecht über dem Aequator

 

nix mit Leim, aber das Ei steht trotzdem

 

Sindfort mit Bern-Neuseeland auf dem Aequator

 

vieli Batzeli für Galapagos..........

 

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