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Vilcabamba - Lima - Nasca - Arequipa

In drei Tagen bretterten wir busfahrermässig bis Lima durch. Gerade noch rechtzeitig um "Don Brächi" zu treffen. Wobei rechtzeitig das falsche Wort ist. Er ist 6 Wochen in Südamerika und kommt natürlich eine Stunde zu spät.........grins. Der Gute überreichte uns 250 Gramm leckerste Schweizer Schockolade, die er heldenmässig durch halb Südamerika mitgeschleppt hat. Wir haben jeden Biss genossen. MMMmmmmhhhh......

Wir verbrachten einen schönen Abend mit lecker Essen, das sich Brächi leider noch einmal durch den Kopf gehen lassen musste. Dann war es leider auch schon wieder soweit Tschüss zu sagen.

Wir blieben noch ein paar Tage in Lima und kauften wie die "Wilden" Steine und Knüpffäden ein.

Im empfehlenswerten "Hitchhicker Backpacker Hostal" standen wir zusammen mit Edelgard und Gerd, die wir schon in Ushuaia und Salta getroffen hatten.

Nach fünf Tagen verliessen wir Lima Richtung Nasca. Wir übernachteten im "Maison Suisse" beim Flugplatz. Dort standen wir zusammen mit einer sechsköpfigen!!!! belgischen Familie, die mit Land Rover und Anhänger mit zwei Dachzelten durch die Welt reisen. (www.la-vie-est-belle.be)

Am nächsten Morgen machten wir den obligaten Flug über die Nasca-Linien. (je 40 Dollar) Da zeigte sich, dass Beat nicht wirklich Sportflugzeugtauglich ist. Nach der ersten scharfen Kurve färbte sich sein Gesicht Richtung bleichgrün und er fing an kräftig zu schwitzen. Er konnte es sich aber knapp verkneifen das Morgenessen in die Kotztüte umzufüllen und war froh, dass der Flug nach einer halben Sunde zu Ende war. Für Sportflugzeugtaugliche wie Sarah ist es aber trotzdem eine lohnende Sache. Die Linien kommen erst in grosser Höhe voll zur Geltung. Der Aussichtsturm ist günstig, aber bringt nicht wirklich viel. Im Hotel trafen wir dann den ebenso bleichgrün angehauchten Daniel, obwohl Flugzeugingenieur, hatte er sein Tütchen vollgemacht. So nuckelten die Beiden einträchtig ihre Cola und erholten sich von dem Flugstress.

Nach drei gemütlichen Tagen und Spagettiessen mit den Belgiern und einem deutschen Pärchen zog es uns dann weiter Richtung Arequipa.

Wir besuchten 25km südlich von Nasca das Gräberfeld von Chaulilla aus der Präinkazeit. Knochen, Schädel und Textilfetzen, die überall rumlagen, wurden von Archäologen in freigelegte Grabkammern gesetzt. Ein etwas unheimlicher Rundgang.........

Wir fuhren auf der PanAm, die an der schönen Steilküste entlangführt bis Camanà und übenachteten dort. Tags darauf gings weiter bis Arequipa.
Hier konnten wir endlich unsere argentinische Gasflasche füllen lassen, was wir seit Quitscho an fast jeder "Gas-Planta" versucht haben. Jipiehh, wieder selber kochen..........

Das Stadtbild von Arequipa wird von Kirchen und Klöstern beherrscht. Schön, aber vom Hocker gerissen hats uns nicht. Nach Cartagena habens Städte "schwer" bei uns.........

Wir gönnten dem Landy etwas Oel und Fett und entdeckten mal wieder einen Riss im Chassis. Mierda! Fazit: Bevor wir in den Colca-Canyon holpern, beglücken wir mal wieder eine Soldadura. Hoffentlich das letzte Mal. Und in der Schweiz haben wir jetzt definitiv einen "Bastler resp. Afrikaexport-Landy" zu verkaufen. Snieff, Snieff aber das wird wohl auch bei der Freiburger Motorfahrzeugkontrolle nix mehr.

 

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Nachtrag zu Vilcabamba : 70%er Snake - Juice

 

Sieht man an der Küste Perus oft : Sanddünen

 

Plaza de Mayor, Lima

 

Plaza de Mayor, Lima

 

Don Brächi unrasiert mit "Bern-Neuseeland"

 

Affe

 

Spinne

 

Kolibri

 

Orca

 

bei Nasca

 

nach "von Däniken" eine Landebahn für Ausserirdische

 

Gräberfeld bei Chaulilla der Nasca-Kultur

 

 

 

bei Camanà

 

der letzte Blick auf den Pazifik auf dieser Reise

 

Arequipa

 

Kathedrale Arequipa

 

Plaza de Armas, Arequipa

 

mal wieder grillen. Man übt schon mal für Argentinien......

 

das Filet lässt sie nicht aus den Augen

 

Hab mal bisserl trainiert und jetzt trockne ich die Oestereicher auf der Streiff ab..........wenns dann Schnee haben sollte

 

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