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Arequipa - Colca Canyon - Puno

Wir blieben dann "zwangsläufig" noch einen Tag in Arequipa. Beat hat mal wieder einen schönen Tag in einer Soldadura verbracht. Er kann jetzt bald einmal als Schweisser anfangen......... Das kranke Chassili hat Verstärkung durch zwei 4mm Stahlplatten erhalten. Jetzt gibt es eigentlich nur noch eine Stelle wo es reissen könnte. Also drückt mal die Daumen, dass es dort nicht reisst. Aber wenn doch, easy, in Bolivien kostet das Schweissen ja fast nix........grins

In Arequipa wollten wir für den Grenzübertritt nach Bolivien ein SENASA-Zertifikat für Josi machen. Aber irgendwie haben die peruanischen Beamten schon einen am Sender. Man ist zum Tierarzt und hat dort schon eine Mörderkohle für die Papiere hingelegt, ist mit dem Taxi die 10km zum SENASA gefahren und dann verlangt der SENASA-Futzi doch allerernstes 90 Soles (30Fränkli) für den Wisch. Kommt noch dazu, dass man die Einzahlung bei der Banco Nacional im Zentrum vorzunehmen hat. (Taxi zurück ins Zentrum, schätzungsweise 2 Stunden Schlangenstehen und mit dem Taxi wieder zurück) Ist wieder einmal so eine peruanische "Gringo-Verarsche"! Wir sind dann schon froh, wenn wir Peru "hinter uns" haben........ Nicht wirklich unser Lieblingsland in Südamerika. Kommt noch dazu, dass 2/3 des Landes landschaftlich einfach nur trostlose Wüste ist.

Wir fuhren dann über Chivay in den Colca-Canyon zum Mirador "Cruz del Condor", wo wir auch übernachteten. Am Nachmittag röhrte es dann "vertraut" neben unserem Oeuteli. "Nichtswieweg's" Anita und Roger mit ihrem V8-Landy waren vorgefahren. Wir verbrachten zusammen einen schönen Abend und am nächsten Mogen warteten wir zusammen mit ca. 200 anderen Touris auf die Kondore. Sie zierten sich aber irgendwie. Sie kamen dann erst am Nachmittag, als die Tourihorden schon wieder abgezogen waren. Aber das mit "im Flug" fötelen mit unserer etwas langsamen Digi-Kamera ist so eine Sache. Entweder unscharf oder nur ein Teil des Vogels im Bild............ So eine Digi-Spiegelreflex wäre schon eine feine Sache gewesen.

Der Colca-Canyon ist mit bis zu 1200m Tiefe einer der grössten Canyons der Welt. Die Hänge des Colca-Tales sind mit über 6000ha Terassenanlagen überzogen. Die Colcaregion ist eines der wichtigsten Landwirtschaftsgebiete von Peru. Ein Abstecher ins Colca-Tal lohnt sich auf jeden Fall.

Wir fuhren dann am späten Nachmittag zu den Thermas in Chivay und übernachteten dort auf dem Parkplatz. Am frühen Morgen (das Bad öffnet morgens um 4!!!!) hüpften wir in das warme Thermalbecken. Da wir alle einen Sonnenbrand eingefangen haben, war das reinhüpfen eine etwas schmerzhafte Sache......

An der Kreuzung nach Arequipa trennten sich unsere Wege von Anita+Roger wieder. Sie fahren über Arequipa nach Chile, wir über Puno nach Bolivien. Wir sehen uns an einem Grill mit einem riesen Fleischberg darauf in Argentinien wieder.

Wir bretterten über die gute Asphaltpiste bis Puno und nächtigen hier im 5 Sterne-Hotel Libertador. Wir stehen auf einem Lamabeckackten Platz, löhnen 15 Dollar und fürs Duschen wollen sie auch noch 10 Dollar. Naja, nicht wirklich die günstigste Adresse zum Campen, aber die Aussicht auf Puno ist schon einmalig. Das andere Luxushotel "Posada del Inca" ist ev. etwas günstiger.

 

belgische Familie, die wir in Nasca getroffen haben, www.la-vie-est-belle.be

 

Volcan Chachani, 6075 m.ü.M

 

Colca-Canyon beim Mirador Cruz del Condor

 

Kondor

 

Tal des Colca

 

Colca-Tal

 

Colca-Tal

 

Chivay im Colca-Tal

 

Nichtswieweg-Landy, auch so ein geiles V8-Teil

 

Lagunas Lagunillas zwischen Arequipa und Juliaca/Puno

 

Sonnenuntergang in Puno

 

Puno by Night

 

"Nichtswieweg" Anita und Roger

 

Kondor

 

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