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Bern - Normandy

Wir sind am 16. August 2005 zu unserem Abenteuer gestartet, nachdem die Krankenversicherungsunterlagen doch noch rechtzeitig eingetroffen sind.
Vielen Dank an die Dumpfbacken von SITE-Insurance die uns kurz vor Reisebeginn noch ein bisserl Stress verursacht haben. Anfang Juli hat man flockig die Anträge abgeschickt und Ende Juli mal kurz nachgefragt, wie es denn so aussieht. Man bekam die Antwort : „Anträge sind in Bearbeitung“. Zwei Wochen vor Startbeginn haben wir eine kurze Mail erhalten, sie hätten sich aus dem Einzelversicherungsgeschäft zurückgezogen, man solle sich bei anderen Versicherungsgesellschaften umsehen. Na toll, aber aller Anfang ist schwer........

Die Leute von IHP haben sich aber von der schnellen Seite gezeigt, und das Geschäft in Rekordzeit abgewickelt. Dann konnte es doch noch fast planmässig losgehen.

Wir sind nach einem kurzen Abstecher nach Deutschland, bei prallen Sonnenschein in der Normandie angekommen. Beat hat sich schon den ersten Sonnenbrand eingefangen. Selber schuld, sich mit milchigfarbigen Bauch ohne Sonnencreme an die Sonne zu setzen......
Am nächsten Tag war es schon fertig mit Sonnenschein. Es hat durchgehend wie aus Kübeln gegossen. Ein erster Härtetest für Patagonien. Die Kabine ist soweit dicht.

Nach dem ersten Meeresfrüchte-Schmaus mit lecker Austern ging es weiter nach Fécamp, eine lauschige Hafenstadt mit gutem und günstigen Campingplatz auf den Klippen.

Weiter ging es über die imposante Pont de Normandie, wo die Überfahrt mal locker 5 Euro kostet, nach Blonville. Ein langweiliger Küstenort mit überteuertem Campingplatz. Da wir den Campingplatz im Voraus bezahlen mussten, haben wir dort 2 Tage „ausgeharrt“. Aber mit ausgiebig Wein und Austern wars dann doch nicht so schlimm.......

Die restlichen Tage vor der Schiffsreise haben wir in Cabourg verbracht. Ein netter Küstenort mit gutem Campingplatz direkt am Strand. Auf der Kartbahn hat sich Beat einen unangenehmen Muskelkater eingefangen. Fahren am Limit schlägt aber voll auf die Brust-, Armmuskeln. Wurde nichts mit neuem Rundenrekord. Dafür sind „noch“ zu viele Kilos auf den Rippen. Macht aber nichts, hat voll Spass gemacht. Netter Rundkurs mit einigermassen gut abgehenden Benzinkarts.

Am 29. August am Morgen haben wir uns dann aufgemacht Richtung Le Havre. Frankreich hat uns mit prächtigem Wetter verabschiedet.

 

Weisch wie lang, das i z'Meer scho nüm ha gseh

 

Campingplatz in Fécamp

 

Campingplatz in Fécamp

 

Austern in Blonville, hartes Unterfangen die lecker Tierchen aufzubekommen...... Unser Tipp : Schweizer Sackmesser und dicker Arbeitshandschuh.

 

Ferie am Strand, Sand i de Hose u d'Auge i de Haar.... (Lyrics by Solegx)

 

Pont de Normandie

 

Pont de Normandie

 

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