Sie sind hier:  >> SÜDAMERIKA  >> Reisevorbereitung 


Reisevorbereitung

INHALT

 

 

 

LÄNDERINFOS ( Beschreibung, Einreise )

Südamerika Nord

<Ecuador> Fläche: 271 km2. Höchste Erhebung: Chimborazo (6.310 Meter). Name: República del Ecuador. Hauptst...
>>> mehr

<Peru> Fläche: 1,29 Mio km2. Höchste Erhebung: Huascarán (6.768 Meter). Staat: Präsidiale Republik, Staa...
>>> mehr

<Bolivien> Fläche: 1.099 km2 Höchste Erhebung: Vulkan Sajama (6.542 Meter). Name: República de Bolivia. Haup...
>>> mehr

Südamerika Süd

<Chile> Fläche: 757 km2 Höchste Erhebung: Ojos del Salado (6.893 Meter). Name: República de Chile. Haupts...
>>> mehr

<Argentinien> Fläche: 2,80 Mill. km2. Name: República Argentina. Hauptstadt: Buenos Aires. Bevölkerung: Rund 3...
>>> mehr

 

LÄNDERINFOS ( Beschreibung, Einreise )

Australien

<Australien> Fläche: 7,680 Mio. km2 Hauptstadt: Canberra Bevölkerung: Australien hat etwa 20 Mio. Einwohner, ...
>>> mehr

Neuseeland

<Neuseeland> Fläche: ca. 268.000 km2; Die Fläche teilt sich in Nordinsel (ca. 115.000 km 2;), Südinsel (151.00...
>>> mehr

 

nach oben   für mehr Länderinfos, guckst du da : www.schwarzaufweiss.de 

 

KLIMA (Beschreibung, Diagramme)

Ecuador Beste Reisezeit: Regional verschieden Ecuador liegt, wie schon der Name sagt, am Äquator und b...
>>> mehr

Brasilien Beste Reisezeit: Regional verschieden Das Klima in Brasilien ist in den nördlichen Landesteilen...
>>> mehr

Peru Beste Reisezeit: Regional verschieden Das Klima Perus reicht von tropisch im Amazonasbecken bis...
>>> mehr

Bolivien Beste Reisezeit: April - November Das Klima Boliviens ist tropisch. Klimatische Gegensätze tr...
>>> mehr

Paraguay Beste Reisezeit: Regional verschieden In Paraguay herrscht subtropisches Klima. In Asuncion s...
>>> mehr

Uruguay Beste Reisezeit: Oktober - April Uruguay hat ein subtropisches Klima. Die durchschnittliche Tem...
>>> mehr

Chile Beste Reisezeit: Regional verschieden Aufgrund seiner grossen Längsausdehnung verfügt Chile übe...
>>> mehr

Argentinien Beste Reisezeit: November - Februar In den meisten Teilen Argentiniens herrscht ein gemässigte...
>>> mehr

 

Für Klimawerte aus aller Welt, guckst du da : www.klimadiagramme.de    
 

 

KLIMA (Beschreibung, Diagramme)

 


 

nach oben 

 

REISEZEITEN


Quelle: Reiseplaner 2005_Globetrottermagazin www.globetrotter.ch

Peru, Bolivien, Ecuador (Hochland / Altiplano)

Beste Reisezeit : Mai – Oktober, kaum Regen, grosse Temperaturunterschiede Tag/Nacht.

Ungünstig : November – Mai, stark bewölkt.

Peru, Bolivien, Ecuador (Urwaldregionen)

Beste Reisezeit : Mai – September für Peru und Ecuador, April – Oktober für Bolivien, weniger Regen aber ganzjährig heiss, ca. 30°C.

Ungünstig : November - April für Peru und Ecuador, bis März für Bolivien. (Moskitos, Hitze, Wolkenbrüche )

Peru, Ecuador (Küste)

Beste Reisezeit : Dezember – April für Peru, bis Juni für Ecuador, schwül, ca. 30° C.
Meerestemperatur Peru/Chile ganzjährig kühl. (Humboltstrom)

Ungünstig : Mai – November, kühler und stark bewölkt. Weniger ausgeprägt in Ecuador.

Ecuador (Galapagosinseln)

Ganzjährig bereisbar, Mai – Dezember Trockenzeit an der Küste, Dezember – April Regenzeit mit kurzen/heftigen Regenschauern. Angenehme Temperaturen

Argentinien, Chile (Norden)

Beste Reisezeit : Oktober – April. Stabile Wetterlage, grosse Temperaturunterschiede Tag/Nacht. An der Küste regnerisch, bewölkt, ausser Nordchile. Meerestemperatur Peru/Chile ganzjährig kühl. (Humboltstrom)

Ungünstig : Mai – September, bedeckt und kühl, Regen/Schnee und windig.

Argentinien, Chile (Patagonien / Feuerland)

Beste Reisezeit : Dezember – Februar, trotzdem regnerisch, starke Winde, 0°-15° C.

Ungünstig : April – Oktober, feuchtkühl, Schnee, weniger Wind, -5°-10° C.

_____________________________________________________________________

Australien Outback

Beste Reisezeit : April - September, Beständiges sonniges Wetter, kühle Nächte

Ungünstig : Oktober bis März, sehr heiss!

Australien Süden / südl. Ostküste

Beste Reisezeit : Oktober - Mai, Dez./Januar Touristenrummel (Schulferien)

Ungünstig : Juni - August, regnerisch und kalt

Australien Norden / nördl. Ostküste


April - Oktober, heiss aber wenig Regen

Ungünstig : November - März, Dez./Januar Gefahr Wirbelstürme!, zeitweise unpassierbare Gebiete, Würfelquallen

Australien Westküste

Beste Reisezeit : Oktober - April, sehr heiss!

Ungünstig : Mai - August, kühl und regnerisch
_____________________________________________________________________

Neuseeland

Wer nicht zu den Kälte- und Schneefans zählt, wird vor allem die Südinsel im europäischen Sommer meiden; das Monatsmittel in Christchurch liegt im Juli um die 5-6° C.

Empfehlenswerteste Reisemonate für ganz Neuseeland : Oktober - April, Dezember/Januar Schulferien

Im Januar und Februar gehen die wenigsten Regenfälle nieder, in Auckland liegt dann das Monatsmittel um die 20° C.

Ungünstig : Mai - September, Winter, regnerisch, Südinsel kalt (0-10°C)

 

nach oben 

 

ZEITVERSCHIEBUNG

Argentinien   3 - 5 Std 
Bolivien  5 - 6 Std 
Brasilien  3 - 7 Std 
Chile  4 - 6 Std 
Paraguay  5 - 6 Std 
Peru  6 - 7 Std 
Uruguay  3 - 5 Std 

 

nach oben 

 

REISEVERSICHERUNGEN


Das Angebot an Reiseversicherungen ist vielfältig. Die Prämien und Leistungen sind sehr unterschiedlich. Es gilt, sich über ein paar Fragen klarzuwerden :

- Wie lange bin ich unterwegs?
- Melde ich mich in der Schweiz ab?
- Wie hoch sind die Arztkosten in den bereisten Ländern?
- Wie ist die ärztliche Versorgung in den bereisten Ländern?
- Was sind meine Bedürfnisse? ( Rücktransport in die Schweiz, Suchaktionen, Gepäckversicherung, Rechtschutz )
- Wieviel ist mir der Versicherungschutz wert?
- Traue ich einer Versicherung aus dem Internet?
- Will ich Versicherungsschutz im Heimatland?
______________________________________________________________

Abmelden ja / nein

Bei längeren Reisen über 6 Monate, ist es sinnvoll sich abzumelden.

- Steuern sind abgerechnet
- Während der Reise zahlt man keine Steuern
- Krankenkasse kann gekündigt/sistiert werden
- Verträge können mit einem Monat Kündigungsfrist gekündigt werden
______________________________________________________________

Krankenversicherungen (in der Schweiz abgemeldet)

Hier eine kleine Auswahl aus dem erschöpfenden Angebot (Stand Januar 05) :

www.site-insurance.com
bieten keine Versicherungen für Einzelreisende mehr an.

http://www.iph.uk.net/
günstige/komplette Versicherung, ca. 1300 $ pro Jahr.
Wir haben diese gewählt. Erfahrungen mit dieser Versicherung. Öhhmmmm, glücklicherweise keine.........

http://www.insureandtravel.com/
günstige Versicherung , ca. 400 $ pro Jahr.

www.reiseversicherung.com
Reiseversicherungsvemittlung mit Vergleichsmöglichkeit

www.travelguard.com
wählbare Deckung mit Selbstbehalt, Komplettpaket

www.insurancetogo.com
inkl. Deckung im Heimatland, ca. 2150 $ pro Jahr

www.erv.ch
günstige Reiseversicherung

www.swica.ch
wählbare Deckung mit Selbstbehalt,teuer

www.kpt.ch
für die gebotene Deckung teuer

www.css.ch
mit ca. 260 Fr pro Monat auch im oberen Preissegment

www.comparis.ch
Versicherungsvergleich, Schweiz

www.versicherung.net
Versicherungsvergleich, Berlin

REGA goenner@rega.ch
Rücktransport in die Schweiz (Notfall), 30 Fr. pro Jahr

Schweizer Paraplegiker-Stiftung
Unterstützungsbeitrag von Fr. 150000.- bei Querschnittslähmung durch Unfall für Gönner, 35 Fr. pro Jahr
www.paranet.ch
sps@paranet.ch

 

nach oben 

 

FAHRZEUGWAHL


Ein Fahrzeug für eine Weltreise sollte grundsätzlich robust sein, Allradantrieb und einfache Technik bieten (möglichst keine Elektronik), nicht zu gross sein (Fahrzeugverschiffung), und als Sahnehäubchen sollte es auch noch ein Diesel sein.

Fragen, die man sich bei der Wahl des passenden Fahrzeug stellen sollte:

Was sind meine Komfortansprüche ? (Platz, Austattung)
Was für eine Reise habe ich vor ?
Wie abenteuerlustig bin ich?
Will ich ein unaufälliges Fahrzeug ?

und die vielleicht wichtigste Frage:"Wieviel ist in meinem Sparstrumpf ?"

Folgende Fahrzeugtypen stehen zur Auswahl :

--> ausgebaute Geländewagen (ev. mit Klappdach oder Dachzelt)
Vorteile : Robust, kleines "Packmass",man kann unaufällig übernachten, niedriger Treibstoffverbrauch, Fahrkomfort, 4x4
Nachteile : Platzangebot, Schlaf-/Wohnkomfort

--> ausgebaute Lieferwagen (ev. mit 4x4)
Vorteile : Robust, kleines "Packmass" wenn Hubdach, niedriger Treibstoffverbrauch, Fahrkomfort, 4x4 falls vorhanden, günstig im Ankauf
Nachteile : Platzangebot, wenig Stauraum, Schlaf-/Wohnkomfort

--> Pick up mit Absetzkabine
Vorteile : robustes Fahrzeug, noch genügendes "Packmass", niedriger Treibstoffverbrauch wenn Diesel, 4x4, gutes Platzangebot, Viel Stauraum, Wohnteil absetzbar für ganz taffe Touren
Nachteile : Wohnkabine anfällig auf Beschädigung, Fahreigenschaften, eher auffälliges Fahrzeug, bezahlbare Pick ups sind Mangelware

--> "normale" Wohnmobile
Vorteile : fahrendes Wohnzimmer, günstig im Ankauf
Nachteile : nicht für schlechte Strassen gebaut, Grösse, auffällig

--> Lastwagen mit Wohnaufbau
Vorteile : fahrendes Wohnzimmer, sehr robust, man kommt fast überall durch.
Nachteile : Treibstoffverbrauch, Grösse/Gewicht, auffällig, Verschiffung

 

nach oben 

 

FAHRZEUGVERSICHERUNGEN


Schweizer Autohaftpflichtversicherungen sind nur innerhalb von Europa gültig.
Für Südamerika muss man sich entweder in Europa oder bei der Ankunft in Buenos Aires versichern.

Versicherungsbüro in Deutschland :
TourInsure, service@tourinsure.de.
Nowag,Wiesbaden, nowag@t-online.de

Versicherungsbüro in Argentinien :
Mercantil andina, Avenida E. Madero 942, Buenos Aires

Dann ist da noch die Sache mit den Nummernschildern. Grundsätzlich macht es keinen Sinn das Fahrzeug ausserhalb von Europa in der Schweiz eingelöst zu lassen. Kostet nur unnötig Steuern. Wir werden von den Nummernschilder Duplikate anfertigen und diese auf dem Frachtschiff ans Fahrzeug nageln. Die Orginalschilder an das Strassenverkehrsamt zurückschicken und gegen Gebühr deponieren. Bei der Rückkehr hat man 30 Tage Zeit sein Fahrzeug, falls nötig, prüfen zu lassen.

Hat eigentlich gut geklappt mit den geklebten Duplikaten. 2 übereifrige Zöllner waren etwas misstrauisch. Aber mit einem bestimmten "Si, claro!!!!!" auf die Frage: "ob die echt seien????" war auch das geklärt........

Die elegantere Lösung ist, das hintere Schild als verloren zu melden. Dann gibts ein neues zum "Zurückschicken" und eins zum ans Fahrzeug nageln. Da dies wohl nicht jedem Gesetzesartikel der Schweiz entspricht, hab ihr das dann nicht von mir, gelle! Das ist mir jetzt grad so eingefallen, ich würde das ja nieeeeee tun!!! :-)

 

nach oben 

 

CARNET DE PASSAGE


Das Carnet de Passage ist ein Zolldokument, das zur vorübergehenden, zollfreien Einfuhr eines Fahrzeug berechtigt. Man bekommt es bei den Automobilclubs ACS, TCS und dem deutschen ADAC gegen Hinterlegung von ca. 50% des Fahrzeug-Zeitwerts. (Bar oder Bürgschaft) Beim ADAC ist der zu hinterlegende Betrag deutlich tiefer. Zusätzlich wird eine Gebühr von ca. Fr. 300.- pro Jahr fällig.

Das Carnet de Passage wird in Südmerika nicht zwingend benötigt, erleichtert aber die Einreise in ein Land, da der Grenzer nur ein Stempel draufpacken muss und nicht ein Formular ausfüllt. Unser Carnet lag 20 Monate im "Safe". Man hatte ja Zeit.......

In Australien, Neuseeland und den meisten Ländern Asiens wird es verlangt.

www.acs.ch
www.tcs.ch
www.adac.de

 

nach oben 

 

FAHRZEUGVERSCHIFFUNG


Die günstigste Art sein Fahrzeug zu verschiffen ist sicher RoRo (man fährt das Fahrzeug selber auf/vom Schiff) Der Nachteil ist, dass es nicht die sicherste Art der Verschiffung ist. Das Fahrzeug ist nicht in einem Container eingeschlossen und verzurrt. Die Schiffe laufen häufig Häfen an, in denen die Zustände als chaotisch zu bezeichnen sind. Es kann vorkommen, dass Fahrzeuge aufgebrochen werden. Da ist es ein Vorteil, dass wir selber mit dem Schiff mitreisen. Da kann man hin und wieder ein wachsam, schützendes Auge aufs Landy-Womi werfen.

Die sicherste Variante ist die Verschiffung per Container. Die Preise sind aber auch deutlich höher. (2-3 x mehr)

Aussenmasse Frachtcontainer :
Türe leider etwas kleiner.......

Länge = 6.00m oder 12.00m ; Breite = 2.43m ;
Höhe = 2.59m oder 2.89m (Standart oder High Cube)

Wir werden unser Fahrzeug mit einem RO/RO-Frachtschiff der Reederei Grimaldi Freighter Cruises von Bilbao nach Buenos Aires verschiffen. Maximale Abmessung Fahrzeug: L=7.50m B=2.30m H=3.30m.

Hat Hin- und zurück bestens geklappt. Wenn man mit dem Fahrzeug mitreist, erleichtert es die Zollformalitäten erheblich. Ansonsten hat die Sache etwas von "Spiessrutenlauf". In Buenos Aires etwas mehr als in Hamburg........:-) siehe auch Buenos Aires

Kosten Europa - Buenos Aires : (Stand 2005)

- Innenkabine mit Dusche/WC inkl. Vollpension = 1200.- € pro Person
- Fahrzeug bis 5m = 600.- €
- Fahrzeug 5m bis 7.5 m = 1100 €
- Buchungsgebühr = 40 €

Es werden Nachweise der Kranken-/Unfallversicherung mit Auslanddeckung verlangt. Weiter ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

www.grimaldi-freightercruises.com
Reederei mit Sitz Palermo

www.globoship.ch
Globoship
Rütligasse 3
6000 Luzern 7
041 248 00 48

Globotrek& Background Tours AG
Neuengasse 30
Postfach
3001 Bern
031 313 00 10

www.internaves.de
Reisebüro für Frachtschiffreisen

www.dreamlines.de
wer etwas luxuriöser über den Äquator schippern möchte........

 

nach oben 

 

REISEBUDGET / GELD


Reisebudget
siehe auch Reisefacts

Wieviel Geld braucht man unterwegs? Die Antwort auf diese Frage ist relativ schwer zu finden. Kommt natürlich auf den gewünschten "Lebensstandart" an.

Wir rechnen in Südamerika mit ca. Fr. 1500 - 2000 Franken für 2 Personen pro Monat ( inkl. Fahrzeug, exkl. Sonderposten wie grosse Reparaturen, Maccu Piccu, Galapagos )

In Australien / Neuseeland wird es wohl ein bisserl mehr sein.

Gute Infos betreffend Reisebudget bieten folende Sites / Bücher :

www.skystar.ch
www.estherundpetr.ch
www.nichtswieweg.ch

"Mit dem Auto durch Südamerika" aus dem Reise Know-How Verlag.
www.reisebuch.de

______________________________________________________________

Geld / Geldbezug

Wir werden folgende Geldmittel mitnehmen:

-
EC-Karten (Maestro) für Barbezug an Geldautomaten
- Swiss Bankers Travel-Cash Karte Dollar : 1% Kommission beim Aufladen der Karte : 3 SFR pro Bezug am Geldautomat.
- Kreditkarten VISA und MASTERCARD zum Bezahlen.
- American Express Travellerchecks für den Notfall.

Die Travel-Cash Karte hat sich voll bewährt. Wird eigentlich von jedem Bancomaten aktzeptiert. Vorteil dieser Karte: Es gibt keine "direkte" Verbindung zu einem Bankkonto, was die Sicherheit im Verlustfall doch etwas erhöht. Damit ist man auch im Beni-Becken immer flüssig.........:-)

Eine Kreditkarte und Travellerchecks zur Sicherheit sind auch nie verkehrt. Checks sind beim Einlösen etwas mühsam, (Passkopien, Zeit) werden aber wirklich im letzten "Kuhdorf" gewechselt.

 

nach oben 

 

MEDIZINISCHE VORSORGE


Reiseapotheke


www.reiseapotheke.de
www.netdoktor.de
______________________________________________________________

Höhenkrankheit

Bei Reisen durch Südamerika kann die Höhenkrankheit zu einem Problem werden.
Der Luftdruck verringert sich pro 1000 Höhenmeter um ca. 10%.
Symtome treten ab 2000m auf, ab 3000 sind sie häufig :
Kopfschmerz, Müdigkeit, Übelkeit, Atemnot, Schlafstörungen, schneller Pulsschlag
Vorbeugende Massnahmen sind :
langsamer Aufstieg ( Meereshöhe - 2500m : 2Tage ; danach für je 500m Höhenunterschied : 1Tag)
viel trinken, kein Alkohol, nicht rauchen. Bei auftretenden Symtomen sofortiger Abstieg um einige hundert Meter.


La Paz : 3600 m.ü.M.
Titicacasee : 3810 m.ü.M.
Cusco : 3420 m.ü.M.
Anticona-Pass (bei Lima) : 4820 m.ü.M.
San Pedro de Atacama : 2440 m.ü.M.
Paso de Jama : 4200 m.ü.M.
Abra El Acay, Argentinien, 4895 m.ü.M.

Das mit dem langsamen Aufstieg ist eigentlich eine feine Sache. Ist aber in der Praxis als "Lastkraftfahrer" manchmal schwer umsetzbar. Bsp. Küste Peru - Huaraz, Puerto Maldonado - Cusco. Da macht man in ein paar Stunden flockig 4000 Meter. Während dem Fahren merkt man eigentlich nix, nur beim Schlafen wirds dann etwas mühsam. Also das mit dem Symtom Schlafstörung.......die hat in der ersten Nacht über 3000m wohl jeder Mensch, Hunde komischerweise nicht. Schlafen über 4000 m.ü.M. sollte man grundsätzlich vermeiden, auch wenn man Höhen über 2500 m.ü.M. bereits gewöhnt ist. (Bsp. Altiplano Bolivien) Wir habens ein paar mal gemacht. War nie wirklich erhohlsam.
_________________________________________________________

Impfungen

Vor einer Reise nach Südamerika ist es ratsam, sich bei einem Tropenarzt über allfällige Impfungen beraten zu lassen.

Einige Länder (Peru, Bolivien, Brasilien u.a.) verlangen bei der Einreise den Nachweis einer Gelbfieberimpfung. (Int. Impfausweis) Auch für die Schiffsreise von/nach Südamerika ist der Nachweis erforderlich. Wurde nur in Brasilien kontrolliert.
Diese Impfung mit abgeschwächten Lebendviren darf nur von einem Tropenarzt durchgeführt werden.

Für Australien und Neuseeland sind keine Impfungen erforderlich.

www.tropenreisemed.ch
http://members.aol.com/reisemed
www.gesund-auf-reisen.de
http://www.m-ww.de/

Polyomyelitis (Kinderlähmung)
Das Infektionsrisiko mit diesem Virus, übertragbar durch Trinkwasser, ist in einigen Entwicklungsländern immer noch vorhanden.
Die Grundimmunisierung gegen Kinderlähmung ist generell empfohlen und wird in der Regel im Kindesalter durchgeführt. (Aufzufrischen, falls die letzte Impfung mehr als 10 Jahre zurückliegt und wenn die Reise in ein Land führt, wo Polio noch ein Risiko darstellt, d.h. hauptsächlich in Afrika und Asien).

Tetanus (Wundstarrkrampf) und Diphterie
nötigenfalls auffrischen lassen (alle 10 Jahre).

Abdominaltyphus
Typhus-Salmonellen sind weltweit verbreitet, vorallem in Gebieten mit schlechten hygienischen Verhältnissen. Das Erkrankungsrisiko ist dennoch eher gering und die Infektion durch Antibiotikabehandlung zuverlässig heilbar.

Tollwut
Tollwut ist in vielen Entwicklungsländern bei Hunden und anderen Tieren - vor allem auch in städtischen Gebieten - sehr verbreitet! Eine vorsorgliche Impfung mit 3 Injektionen ist besonders für alle Langzeitaufenthalter (Entwicklungshelfer, Tramper) dringend zu empfehlen. Auch nach vorheriger Impfung sind im Falle einer tollwutverdächtigen (Biss-) Verletzung Ergänzungsimpfungen nötig. Man hat dann aber 1 Woche Zeit, tauglichen Impftoff zu finden. (ohne Impfung 24 Stunden)
______________________________________________________________

 


Gelbfieber kommt in Äquadorialafrika und Mittel-/Südamerika vor. Es wird durch blutsaugende Stechmücken übertragen.

 

Quelle : WHO


Cholera ist eine Darminfektion, die zu starken Durchfällen führt. In Südamerika ist die Erkrankung mittlerweile selten, 90% der Fälle treten in Afrika auf. Der Impfschutz soll 6 Monate anhalten.

 

Quelle : WHO


Hepatitis A Diese Virus-Leberentzündung wird durch verunreinigtes Trinkwasser übertragen und ist in allen tropischen Ländern sehr verbreitet. Die heute gebräuchlichen Aktivimpfstoffe führen zu einem langdauernden und zuverlässigen Schutz (durch die Erstimpfung für etwa ein Jahr, nach der ersten Auffrischimpfung für mindestens 20 Jahre).

 

Quelle : WHO


Hepatitis B ist eine virusbedingte Leberentzündung, welche durch infiziertes Blut und ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen wird.
Die vollständige Grundimmunisierung umfasst 3 Impfungen.
Mit einem Kombinationsimpfstoff ist eine gleichzeitige Immunisierung gegen Hepatitis-A und Hepatitis-B möglich.

 

Quelle : WHO


Malaria ist die häufigste Tropenkrankheit, an der nach Schätzungen der WHO weltweit mehr als 300 Millionen Menschen jährlich erkranken. Es gibt insgesamt vier verschiedene Malariaerreger, die unterschiedliche Formen der Erkrankung hervorrufen. Die gefährlichste Form ist die Malaria tropica, die unbehandelt sogar zum Tode führen kann. Die Übertragung der Malaria erfolgt über einen Stich der Anophelesmücke. Das charakteristische Symptom der Malaria ist periodisch auftretendes Fieber. Eine Impfung existiert derzeit noch nicht. Zur Prophylaxe gehört die Vermeidung von Mückenstichen sowie die Einnahme verschiedener Medikamente in Form von Tabletten.

 

nach oben